In die Zukunft wirtschaften!

Bundestagskandidatin Michaela Colletti sieht im GRÜNEN Programm neue Perspektiven für Wirtschaft und Arbeit in der Wetterau

In ihrem Programmentwurf zur Bundestagswahl, der am kommenden Wochenende auf der Bundesdelegiertenkonferenz beschlossen werden soll, setzen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN mehr als zuvor auf wirtschaftliche Themen.

„Unser Programm schafft einen Ordnungsrahmen für ein faires, ökologisches und nachhaltiges Wirtschaften, fördert mutige Investitionen in die Zukunft, setzt neue Kräfte für Kreativität und Innovationen frei und behält dabei den sozialen Ausgleich und eine geschlechtergerechte Gesellschaft im Blick“, so Michaela Colletti, Direktkandidatin der GRÜNEN für den Wahlkreis Wetterau I. Sie sieht im Programmentwurf den Weg zu einer gerechten und sozial-ökologischen Marktwirtschaft, so wie es auch der ‚Green New Deal‘ der EU-Kommission beschreibt.

Damit befindet sie sich in namhafter Gesellschaft, denn auch Ex-Siemens Chef Joe Kaeser lobte vergangene Woche die GRÜNE Kanzlerkandidatin mit den Worten: „Die größte Glaubwürdigkeit für eine nachhaltige und langfristige Erneuerung hat sicherlich Annalena Baerbock.“

Wegen Klima- und Artenkrise ist ein wirtschaftliches Umdenken zwingend erforderlich. Aus Sicht der Wetterauer GRÜNEN sind viele Konzepte in der Wirtschaft schon vorhanden. „Die Unternehmen kämpfen um die besten Ideen, sich nachhaltig und ökologisch aufzustellen. An den Finanzmärkten ist diese Transformation Thema Nummer eins“, sagt auch Collettis wirtschaftspolitischer Berater, Thomas Tilse, von den Bad Vilbeler GRÜNEN.

„Das GRÜNE Programm sieht Milliarden Investitionen für den Sprung in eine neue Zukunft vor. Das beginnt beim Breitband-Internet, dem Ausbau der erneuerbaren Energien, der Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur und der Förderung moderner Mobilität, die intelligent und effizient Systeme miteinander verbindet. Im globalen Wettbewerb behauptet sich zukünftig, wer den Rahmen für die besten Lebensbedingungen liefern kann. Wohlstand definiert sich nicht nur durch materiellen Reichtum, sondern auch durch Lebensqualität“, resümiert Michaela Colletti, die durch ihre berufliche Tätigkeit als Unternehmerin und Wirtschaftsübersetzerin an Entwicklungen und Entscheidungen beteiligt ist.

Gleichwertige Lebensverhältnisse herzustellen und die Diskrepanz zwischen dem Leben in der Stadt und im ländlichen Raum zu überwinden, ist ein weiteres zentrales Thema der GRÜNEN Politik der Zukunft. Michaela Colletti hierzu: „Aus GRÜNER Sicht eröffnen sich gerade aus der Corona-Krise heraus Handlungsspielräume für neue kooperative und solidarische Formen des Wirtschaftens und damit auch eine Entlastung der Ballungsräume von Verkehr und Wohnungsnot. Wir wollen Initiativen wie die solidarisch organisierte Landwirtschaft, von Teams getragene Arztpraxen bis hin zu gemeinschaftlich organisierten Softwarebüros unterstützen. Neue Arbeitsformen, wie sogenannte Coworking Spaces (gemeinsames Arbeiten), die Zeit und Wege sparen und überdies Kreativität und das wohnortnahe Arbeiten fördern, können den Wandel einleiten.“

„Gerade für die Wetterau bieten sich neue Perspektiven. Die Wetterau kann, durch Bund und Land gefördert, zur Modellregion für mobiles und dezentrales Arbeiten, Wohnraum ohne Flächenverbrauch und gesunde Ernährung vor der Haustüre werden“, ist Colletti überzeugt.